Herzlich willkommen auf der Homepage der Stadt Wittenburg und des Amtes Wittenburg!

Dr. Margret Seemann - Pressefoto
Dr. Margret Seemann ©

Als Bürgermeisterin der Stadt und Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Wittenburg begrüße ich Sie ganz herzlich auf unserer Homepage. Ich freue mich sehr über Ihr Interesse an der geschäftsführenden Stadt Wittenburg mit ihren sieben Ortsteilen und dem Amt Wittenburg, zu dem auch die Gemeinde Wittendörp mit 14 Ortsteilen gehört. Das Amt Wittenburg ist Teil der Metropolregion Hamburg und gleichzeitig das „Tor“ zum Biospärenreservat „Schaalsee“.

In der einstigen Ackerbürgerstadt Wittenburg entlang der Autobahn 24 und in der Gemeinde Wittendörp haben sich viele weltweit erfolgreiche Unternehmen, u. a. aus der Ernährungswirtschaft, wie Dr. Oetker Tiefkühlprodukte GmbHSternMaid GmbH & Co. KG oder riha WeserGold Getränke GmbH & Co. KG angesiedelt. In unserem Amt sind also Arbeit und Erholung in herrlicher Natur vor der „Haustür“ vereint. Eine gut ausgebaute Infrastruktur, zu denen neben einem Gewerbegebiet u. a. mehrere Kindertagesstätten in kommunaler und privater Trägerschaft, eine Grundschule, ein Gymnasiales Schulzentrum, eine Sport- und Mehrzweckhalle, diverse Sport- und Freizeitanlagen, ein Jugend- und Kommunikationszentrum, ein Naturbadeteich, mehrere Arztpraxen und zwei Apotheken gehören, ist ebenso selbstverständlich wie ein funktionierendes Vereinsleben im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich. Darüber hinaus gehört die Stadt Wittenburg mit dem Alpincenter Hamburg-Wittenburg zu den „schnee- und wintersportsichersten Orten Deutschlands“.

Das Schmuckstück der Stadt ist das 1852 erbaute Rathaus mit einem für eine mecklenburgische Kleinstadt ungewöhnlichem Baustil. Der berühmte Schweriner Schlossbauherr G. A. Demmler plante und baute unser Rathaus. Das historische Gebäude ist wegen den einladenden Räumlichkeiten und der schönen Freitreppe bei Brautpaaren sehr beliebt. Gleich nebenan zeigt sich dem Besucher die majestätische St. Bartholomäus - Kirche, die um 1250 erbaut wurde und zu den ältesten Sakralbauten in Mecklenburg - Vorpommern zählt. Zahlreiche liebevoll hergerichtete Stadthäuser prägen das Bild in den sanierten Gassen unserer Altstadt. Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten harmonieren auf besondere Art und Weise. Der restaurierte „Amtsberg- oder Burgtorturm“, das Amtsgerichtsgebäude von 1848 mit Resten der ehemaligen Befestigung im Amtsbergpark sind ebenso sehenswert wie der noch erhaltene „Hungerturm“, der „Storchenturm“ und Reste der Stadtmauer. Lassen Sie sich auch begeistern von unserer im Jahre 1869 errichteten gerade aufwendig restaurierten Erdholländerwindmühle. Einzigartig auf der Welt ist das „MehlWelten Museum“ im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude. Liebevoll, informativ, kreativ und inspirierend erzählen in der „Sackothek“ mehr als 2.900 Säcke aus 130 Ländern „ihre“ Geschichte und geben Auskunft über die Bedeutung des Mehls und der Mehlsäcke für die menschliche Kultur.

Ich würde mir wünschen, dass Ihre „digitale“ Fahrt auf unserer Homepage bei Ihnen die Lust und das Interesse weckt, persönlich eine Entdeckungsreise in die Stadt Wittenburg und durch das gesamte Amt zu unternehmen! Erleben Sie hautnah eine sich wirtschaftlich und kulturell entwickelnde Kleinstadt mit historischem Flair und die Vielfalt der Stadt und des Amtes in naturgeprägter Umgebung.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Ihre Dr. Margret Seemann Bürgermeisterin Stadt Wittenburg

Leitende Verwaltungsbeamtin Amt Wittenburg

Stadt-Regenschirm für graue Tage

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Um den grauen Tagen doch noch etwas Glanz zu verleihen und gleichzeitig auf die Schönheit der Stadt und ihrer Ortsteile aufmerksam zu machen, hat Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann angeregt, einen Regenschirm mit den schönsten Motiven der Stadt und ihrer Ortsteile herzustellen. Den Regenschirm können Sie ausschließlich in der Stadtverwaltung Wittenburg käuflich erwerben (Pressebeitrag).

Neuer Stadtkalender – 365 Tage Wittenburg

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Wundervolle und außergewöhnliche Aufnahmen, die alle Blicke auf sich ziehen, zeigt der neue Wittenburger Wandkalender 2018. Unter dem Motto „Natürlich Wittenburg“ zeigen inspirierende und einzigartige Fotos die Vielfalt der Natur, der Landschaft und der Architektur Wittenburgs und ihrer Ortsteile.

Pressemitteilung ...

Sprechzeiten der Bürgermeisterin
Verwaltungshaus Molkereistraße 4

Dienstags von 15:30 - 18:00 Uhr, Stadtverwaltung 19243 Wittenburg, Molkereistraße 4. Bitte Termin unter 038852 33-100 vereinbaren.

Bitte nehmen Sie auch die in regelmäßigen Abständen stattfindenden Bürgersprechstunden der Bürgermeisterin an Ihrem Wohnort war. Die Termine werden unter „AKTUELLES“ auf dieser Internetseite bekannt gegeben.

Sprechzeiten der Bürgervorsteherin
Sybill Moß

Jeden 1. Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr im Rathaus, Zimmer 205 (2. OG), Am Markt 1, 19243 Wittenburg, Tel.: 038852 33-415. Außerhalb der Sprechzeit können Termine unter 038852 52041 vereinbart werden.

Partnerstadt Löningen
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Seit Juni 1990 besteht die Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Löningen (Niedersachsen) und der Stadt Wittenburg. Hier gelangen Sie auf die Homepage von Löningen.

"Stolpersteine"
Stolpersteine

Chronologie:

08.03.2014 - Legen der Gedenksteine für Martha und Max Lazarus

31.03.2015 - Legen der Gedenksteine für Anna und Philip Stiel

Stolpersteine in Wittenburg

 

THOMAS STUMPE | PHOTOGRAPHY

Thomas Stumpe aus Wölzow hat uns auf seine Homepage aufmerksam gemacht und wir waren neugierig. Seien Sie es auch. Es macht Spaß, sich durch die Website zu klicken.

Vielen Dank an Thomas Stumpe.

Homepage von Thomas Stumpe

Virtuelle Panoramen von Wittenburg

Norddeutschland im Zeitraffer

Sagen- und Märchenstraße MV

Die Stadt Wittenburg ist seit 2008 Mitglied im Verein SAGEN & MÄRCHEN STRASSE Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Aktuelles aus der Stadt Wittenburg

S³ - Se(h)en – Shopping – Spaß: Tourismuskonzept gibt den Startschuss für interkommunale Zusammenarbeit

Die Freude über das im Rahmen das Raumordnungs- und Zielabweichungsverfahrens vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung für das Vorhaben „Wittenburg Village“ gegebene „grüne Licht“ ist in der Region groß, denn dieses Projekt wird der gesamten Region einen neuen touristischen Impuls geben und damit einhergehend wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Schon weit vor der positiven Entscheidung der Landesregierung machte sich Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann Gedanken darüber, wie die bis zu mehr als eine Millionen Besucher jährlich animiert werden können, auch außerhalb von „Wittenburg Village“ die Stadt Wittenburg ebenso wie die gesamte Region zu erkunden. Margret Seemann: „Natürlich freue ich mich, wenn die Besucher sich vor allem in unserer sehens- und liebenswerten Stadt Wittenburg aufhalten. Aber mir ist natürlich klar, dass wir auch bei weiterer Erhöhung der Attraktivität unserer Kommune die Gäste nicht zu einem mehrtägigen Verweilen bewegen werden. Hierzu bedarf es vielmehr der Zusammenarbeit aller Kommunen in der Region, um weitere touristische Anreize zu schaffen. Ich war dann sehr erfreut, dass die daraus entwickelte Idee eines interkommunalen Tourismuskonzeptes bei ihrer Vorstellung am 27.01.2016 von den zuständigen Mitarbeitern im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit begrüßt worden ist“. Bis die eigentliche inhaltliche Arbeit beginnen konnte, mussten intensive Vorarbeiten geleistet werden. Unter Leitung der Verwaltung der Stadt Wittenburg fanden sich am 16.03.2016 die Ämter Hagenow-Land, Stralendorf, Zarrentin, Wittenburg (geschäftsführende Gemeinde Stadt Wittenburg) sowie die Städte Boizenburg/Elbe, Hagenow, Lübtheen, Ludwigslust, Schwerin, Biosphärenreservat Schaalsee-Elbe, Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH und Wittenburg Village GmbH erstmalig zusammen. Am 26.09.2016 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Beteiligten geschlossen. Es wurde eine Lenkungsgruppe gebildet, die in neun weiteren Sitzungen auf Basis der Kooperationsvereinbarung die Beantragung der Fördermittel und die Ausschreibung vorbereitet und die Planung für das gemeinsame Tourismuskonzept vorgenommen hat. Von der Landesregierung wird das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ELER) mit 45.000 € gefördert. Jeder Kommune leistet zusätzlich als Co-Finanzierung einen finanziellen Beitrag. Im Rahmen der Ausschreibung bewarben sich fünf Unternehmen. Den Zuschlag erhielt „Projekt M“ (Strategieberatung in Tourismus und Freizeitwirtschaft) mit Sitz in Hamburg.

 Teilnehmer des Workshops am 16.01.2018 (7)

Mit fast 30 Teilnehmern, vor allem Bürgermeister, Leitende Verwaltungsbeamte und Wirtschaftsförderer aus den Kommunen der Region, aber auch Vertreter des Tourismusverbandes Mecklenburg-Schwerin, der Biosphäre Schaalsee-Elbe, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg und der Wittenburg Village GmbH, fand am 16.01.2018 im historischen Wittenburger Rathaus nun die Auftaktveranstaltung zur inhaltlichen Erarbeitung des interkommunalen Tourismuskonzeptes statt. Gemeinsam mit Detlef Jarosch, Peter C. Kowalsky, Alexander Arnold und Veit Badde von der Firma Project M GmbH ging es zunächst vor allem darum, einen Informationsaustausch aller Interessensvertreter zu ermöglichen, Ziele und Erwartungen zusammenzufassen, einen Überblick über die Stärken und Schwächen der Region herauszufiltern, Meilensteine zu definieren und einen Prozessplan festzusetzen. Alle Beteiligten haben dabei in einem ersten Schritt die Ausgangssituation der touristischen Position, die derzeit noch deutlichen Nachholbedarf erkennen lässt, aus Analysen nachempfunden, aber auch die schon vorhandenen Potenziale der unterschiedlichen Kommunen bestimmt. Daneben diskutierten die Teilnehmer, welche zentralen Herausforderungen bevorstehen und wie diese gelöst werden könnten. So setzte sich die Planungsrunde beispielsweise mit den Highlights der Region, ihren wichtigsten Koppelungspotenzialen und deren Herausforderungen auseinander. Einig waren sich alle unter anderem darin, dass vor allem im Bereich des Natur- und Aktivurlaubs (Radfahren, Reiten, Wandern, Naturgebiete) schon diverse zum Verweilen einladende touristische Anreize existieren, diese aber teilweise noch erheblich weiter ausgebaut werden müssen – gerade was die Infrastruktur, z.B. den öffentlichen Nahverkehr oder die Erschließung von Radwegen betrifft. Auch kulturell ist bereits ein breit gefächertes und vor allem sehenswertes Angebot mit einer Vielzahl an Schlössern, Herrenhäusern, Museen, Kirchen und Denkmälern vorhanden. Diese müssten jedoch noch weitaus mehr miteinander kooperieren, wobei vor allem Zugänglichkeit und verlässliche Öffnungszeiten zentrale Themen sind. Auch im Gastronomiebereich, in der Stärkung des Einzelhandels, im Angebot an Ferienwohnungen und Hotels im ländlichen Gebiet oder in der Vermarktung der touristischen Angebote erkannte die Diskussionsrunde noch Nachholbedarf.

In einem nächsten Schritt werden von dem Unternehmen Project M Experteninterviews geführt. Zusätzlich finden im Februar mit den Kooperationspartnern und weiteren Fachleuten der Region vier Workshops zu den Themenbereichen Tourismus, Infrastruktur, Kultur und Einzelhandel statt. Die sich daraus ergebenen Informationen sowie weitere Materialien der einzelnen Kommunen fließen in die grundlegende Bestandsermittlung mit ein. Darauf basierend wird in einem weiteren Schritt eine Bedarfsanalyse und folgend eine SWOT-Beurteilung erstellt, die die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Region abbildet. Die Kooperationspartner erarbeiten im Anschluss gemeinsam eine Entwicklungsstrategie, die konkrete Maßnahmen für jede Kommune einbezieht. Diese Maßnahmen werden dann hinsichtlich ihrer möglichen Finanzierung und Umsetzungsmöglichkeiten beleuchtet und mit einer Kostenschätzung hinterlegt.

Das Gesamtkonzept soll Ende Oktober fertiggestellt sein.

„Wir müssen unseren Gästen Attraktionen im Tourismusbereich bieten, die sie in der Region halten. Damit die Besucher aber überhaupt wissen, welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Umkreis sie nutzen können, ist eine gut durchdachte Vermarktung, die einen einfachen Weg zum Gast findet, ebenso unausweichlich. Jede Kommune weiß um ihre Kernkompetenzen. Diese gilt es zu bündeln und zu einer gemeinsamen Angebotsdarstellung aufzubereiten“, betonte Ute Lindenau, Bürgermeisterin der Stadt Lübtheen.“

„Ich denke, wir müssen bei der touristischen Entwicklung unserer Region über den Tellerrand hinaussehen. Nur wenn wir uns gegenseitig ergänzen, potenzieren wir unser Expertenwissen und erkennen die Stärken und Schwächen der Region“, stimmte auch Henrik Wegner, Wirtschaftsförderer der Stadt Ludwigslust, zu.

Herausforderungen werden auch in der Digitalisierung, der Erlebnisinszenierung und der Tourismusfinanzierung gesehen. „Markttrends und ein steigender Wettbewerb erfordern fokussierte Marktbearbeitung und den professionellen Ausbau der eigenen Stärken, um den hohen Erwartungen der Gäste an Erlebnisinszenierung und an Angebots- und Servicequalität gerecht zu werden. Ein klares Profil ist ein Leistungsversprechen und dafür müssen die Grundvoraussetzungen stimmen. Aber: Gewinn fängt beim Teilen an“, betonte Peter C. Kowalsky von der Tourismusberatung Project M.

Ziel des Tourismuskonzeptes ist zwar in erster Linie die Tourismus- und Freizeitwirtschaft zu fokussieren und voranzutreiben, dies gelingt jedoch nur – und auch da waren sich alle einig – wenn sich die Kommunen als eine voneinander lernende, miteinander arbeitende und gegenseitig profitierende Region begreifen. „Kommunalpolitik beginnt für mich nicht am Ortseingangsschild und endet auch nicht am Ortsausgangsschild. Das ist seit meinem Amtsantritt als Bürgermeisterin ein wesentlicher Grundsatz meines Handelns. Ich hoffe, dass wir die interkommunale Zusammenarbeit bei der Erarbeitung des Tourismuskonzeptes auf viele andere Bereiche ausdehnen, dass wir als Kommunen näher zusammenrücken und wir dadurch gemeinsam der Entwicklung unserer Region einen wesentlichen Schub verleihen werden“, so Bürgermeisterin Dr. Seemann abschließend.

Julia Baran/Öffentlichkeitsarbeit Stadt Wittenburg

 

 

Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) gemeinsam umsetzen - Wittenburg auf dem Weg zum Bürgerbeirat –

Auf dem Neujahrsempfang der Stadt Wittenburg Anfang 2018 machte Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann auf die zahlreichen Vorhaben, die die Stadt in den kommenden Jahren umsetzen möchte, aufmerksam. Hierzu gehören neben dem Bau des Feuerwehrgerätehauses, dem Anbau an der Grundschule, der Bahnquerung zum Alpincenter, der Realisierung des Gesamtvorhabens „Wittenburg Village“, der Schaffung von zwei zusätzlichen Gewerbegebieten und zwei Wohngebieten unter anderem auch Maßnahmen zur weiteren Sanierung und Belebung der Innenstadt. „Es geht um Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Stadt Wittenburg und ihrer Ortsteile für die nächsten 50 oder 100 Jahre haben werden. Und deshalb ist es mir sehr wichtig, die Ideen und Vorstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner mit einzubeziehen", erklärte die Bürgermeisterin.

Gesagt getan. Nur wenige Tage später, am 20.01.2018, fand im Wittenburger Rathaus erstmalig ein Workshop mit interessierten und engagierten, jungen, wie älteren Bürgerinnen und Bürgern statt, die sich für die Entwicklung Wittenburgs und der Ortsteile nicht nur interessieren, sondern sie auch aktiv mitgestalten möchten.

Ziel dieses Workshops war es zunächst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Thema „Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)“ zu sensibilisieren und ihnen den Inhalt dieses Konzeptes näher zu bringen. Bereits am 31.05.2017 war aufgrund der vielen auf Wittenburg zukommenden Herausforderungen von der Stadtvertretung der Beschluss gefasst worden ein ISEK für die Kommune zu erarbeiten. Den Auftrag erhielt das Büro Wimes Stadt- und Regionalentwicklung, Frau Barbara Genschow. In einem kurzen Referat erklärte die Stadtplanerin Genschow ansprechend und auf den Punkt gebracht den Sinn und Zweck des Konzeptes. In dem Konzept werden diverse Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen aufgezeigt, die zur künftigen Entwicklung der Stadt und ihrer Ortsteile positiv beitragen sollen. Das ISEK ist eine Art „Handbuch“, das die auf exakten Analysen und Prognosen basierenden Ziele der Stadt und ihrer Ortsteile aufführt. Einbezogen werden dabei unter anderem Einwohnerentwicklungen, Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklungen, Städtebau – und Wohnungsnachfragen, die soziale, kulturelle und touristische Infrastruktur und die Gewerbe- und Einzelhandelsentwicklungen. Es bietet also konkrete, langfristige und lokal abgestimmte Lösungen für eine Vielzahl von Herausforderungen, lässt diese aber nicht unkommentiert stehen, sondern bearbeitet sie ergebnisorientiert und mit der gezielten Einbindung von Projektvorschlägen.

So ist eine in dem ISEK aufgeführte Maßnahme beispielsweise die weitere Sanierung und Belebung der Innenstadt, vor allem der sogenannten „Neuen Mitte“, womit die Grundstücke Große Straße 45 – 55, teilweise angrenzend an den Markt gemeint sind. Die Gebäude Große Straße 45 bis 51 wurden von der Stadt zwischenzeitlich käuflich erworben und müssen aufgrund der akuten Baufälligkeit nun in einem ersten Schritt abgerissen werden. Danach wird ein europaweiter Architektenwettbewerb durchgeführt. Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann, Christina Ebel, Dr. Peter Lack und Simone-Dorothee Warthemann von der BIG Städtebau GmbH - treuhänderischer Sanierungsträger der Stadt Wittenburg haben nach vielen Gesprächen im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung M-V erreicht, dass für die Umsetzung eines Gesamtkonzeptes ein Antrag auf Fördermittel gestellt werden kann, obwohl die Stadt nach über 25 Jahren die Sanierung mit Städtebauförderungsmitteln abschließen sollte. Zwar gibt es seitens des Landes natürlich Vorgaben, aber die Bürgerinnen und Bürger haben dennoch die einmalige Chance, ihre Ideen mit einzubringen, wie mit Hilfe der „Neuen Mitte“ die Innenstadt wieder stärker belebt werden kann. Zudem erfordern auch andere zukünftige Vorhaben, wie die Um- und Neugestaltung von Grün- und Freiflächen für Freizeit und Erholung, die Stärkung des Einzelhandels und der Ausbau des Gastgewerbes sowie die Wohnumfeldgestaltung der Altstadt und vieles mehr kreative Ideen und Lösungen. „Das ISEK ist für den Zeitraum bis 2025 wichtige Planungs- und Entscheidungsgrundlage und zudem Voraussetzung für eine weitere Förderfähigkeit der Stadt mit Finanzhilfen, wie z.B. den Einsatz von Städtebauförderungsmitteln. Das ISEK-Maßnahmenkonzept ist kein starres Instrument, sondern auf Fortschreibung angelegt. Wir haben einen Entwurf, der der zuständigen Abteilung Bau im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern bereits vorgestellt worden ist und dort Zustimmung fand. Was noch fehlt, ist die Beteiligung der Bevölkerung. Denn gestaltet wird die Stadt für die in ihr lebenden und arbeitenden Menschen“, betonte auch Stadtplanerin Barbara Genschow noch einmal. So wurde der Workshops auch dazu genutzt, um herauszufinden wo die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der städtischen Entwicklung Handlungsbedarf sehen, was ihnen hierbei wichtig ist und wie, wo und wann sie als Einwohnerinnen und Einwohner mitwirken, sich dabei organisieren und in welcher Form einen Beitrag zur Gestaltung "Ihrer" Stadt leisten können?

Bei der Durchführung der Veranstaltung standen Professor Henning Bombeck und Dr. Ute Fischer-Gäde von der Schule der Landentwicklung, die Kommunen in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns bei der Findung lokaler Strategien Unterstützung geben soll, der Stadt motivierend zur Seite. Nach einer kleinen Einführung in die Thematik „Öffentlichkeitsbeteiligung“, bei der die Regionalplanerin Ute Fischer-Gäde deutlich darauf verwies: „Wer sich beteiligt – wie kontrovers auch immer – verdient gesellschaftliche Anerkennung, denn derjenige investiert Zeit“, teilten sich die Anwesenden in drei rotierende Diskussionsgruppen auf, die jeweils in 15 Minuten miteinander darüber diskutierten,

  • in welcher Form die Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden sollte,
  • wer sich beteiligen kann und welche Regeln gelten sollten sowie
  • welche Vorhaben Gegenstand der Beteiligung sein sollten.

In angeregten Gesprächsrunden wurden die Ideen und Vorstellungen der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger zusammengetragen und in einer weiteren Auswertungsrunde von den jeweiligen Arbeitsgruppen vorgestellt und erörtert. Im Ergebnis war der Wunsch nach einem Mitwirken über einen jeweils projektbezogenen Bürgerbeirat als zeitlich befristeten Zusammenschluss aller Generationen groß. Wichtig war den Anwesenden dabei, die Zusammenarbeit zwischen dem Beirat und der Stadtverwaltung sowie der Stadtvertretung zu definieren und damit Rechte und Pflichten, Möglichkeiten und Grenzen schon im Vorfeld abzuklären.

„Beiräte wachsen mit ihren Aufgaben. Wichtig ist, dass die Mitglieder die Lust und Freude an ihrer Beteiligung nicht verlieren. Die Zusammenarbeit in einem Bürgerbeirat darf nie zu einem Zwang werden, sondern muss sich aus der Eigenmotivation heraus entwickeln“, gab Professor Bombeck den motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit auf dem Weg.

Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann bedankte sich bei allen Teilnehmenden für den gelungenen Auftaktworkshop. „Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, welche konkreten Vorstellungen die Bürgerinnen und Bürger von der Entwicklung ihrer Stadt und der Ortsteile haben und wie viele unkonventionelle und kreative Ideen sie entwickeln. Daran sollten wir in einer weiteren Veranstaltung anknüpfen, in der wir gemeinsam mit Frau Genschow zunächst vertiefend in das ISEK einsteigen sollten. Zudem werde ich mit den Mitgliedern des Hauptausschusses die Bildung eines projektbezogenen Bürgerbeirats als zeitlich befristetes Ideen- und Beratungsgremium beraten. Denn ich bin mir sicher, wenn es uns auf diesem Wege gelingt, in unserer Kommune noch mehr Hand in Hand gemeinsam an der Lösung von Problemen zu arbeiten, werden wir die vor uns liegenden umfangreichen Herausforderungen meistern und die Zukunftschancen unserer Stadt erhöhen. Wittenburg sind wir schließlich ALLE", betonte Seemann abschließend, bevor bei einem kleinen Imbiss die Gespräche in lockerer Runde fortgesetzt wurden.

Baran/Öffentlichkeitsarbeit Bilder (Baran)

 

  1. Tina Hölker - Winterwunderland
    Winterwunderland

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  2. Tina Hölker - Igel im Schnee
    Igel im Schnee

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  3. Tina Hölker - Kastanien im Herbstlaub
    Kastanien im Herbstlaub

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  4. Tina Hölker - Farbenfroher Herbst
    Farbenfroher Herbst

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  5. Tina Hölker - Marienkäfer
    Fotowettbewerb Wittenburger Stadtkalender 2017

     

    Marienkäfer

     

    Foto von Tina Hölker aus Wittenburg

  6. Tina Hölker - Sonnenblatt
    Sonnenblatt

    Foto Tina Hölker aus Wittenburg

  7. Tina Hölker - Rotkehlchen
    Rotkehlchen

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  8. Tina Hölker - Rathaus Orchidee
    Rathaus - Orchidee

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  9. Tina Hölker - Sonnenaufgang
    Sonnenaufgang

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  10. Tina Hölker - Magnolie
    Magnolie

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  11. Tina Hölker - Magnolie am Morgen
    Magnolie am Morgen

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  12. Tina Hölker - Krähe auf Baum
    Krähe auf dem Baum

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  13. Tina Hölker - Krokusse
    Krokusse

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  14. Tina Hölker - Kleiner Feuerfalter
    Kleiner Feuerfalter

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  15. Tina Hölker - Glühender Baum
    Glühender Baum

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  16. Tina Hölker - Glitzerwasser
    Glitzerwasser

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  17. Tina Hölker - Die kleinen Dingen im Leben
    Die kleinen Dinge im Leben

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  18. Tina Hölker - Cosmea
    Cosmea

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  19. Tina Hölker - Blüte im Sonnenuntergang
    Blüte im Sonnenuntergang

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  20. Tina Hölker - Baum am Mühlenteich
    Baum am Mühlenteich

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  21. Nadine Oldenburg - Kornblumenfeld
    Kornblumenfeld

    Foto Nadine Oldenburg, Wittenburg

  22. Nadine Oldenburg - Kornblume
    Kornblume

    Foto Nadine Oldenburg, Wittenburg

  23. Anna Gielow- Wilde Orchidee
    Wilde Orchidee

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  24. Anna Gielow - Waldameise
    Waldameise

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  25. Anna Gielow - Sonnengelb
    Sonnengelb

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  26. Anna Gielow - Pusteblume
    Pusteblume

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  27. Anna Gielow - Knallerbsenstrauch)
    Knallerbsenstrauch

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  28. Anna Gielow - Kirschblüte
    Kirschblüte

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  29. Anna Gielow - Hummel
    Hummel

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  30. Anna Gielow - Herbst
    Herbstblatt

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  31. Anna Gielow - Flieder
    Flieder

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  32. Anna Gielow - Erntereif
    Erntereif

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  33. Anna Gielow - Efeu
    Efeu

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  34. Anna GIelow -  Lilie
    Lilie

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  35. Sven Sören Lange
    Blick über die Wiesen auf Wittenburg

    Foto Sven Lange, Wittenburg

  36. Schwanenteich Jörn
    Schwanenteich

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  37. Jörn Fox
    Blick von ganz oben auf Wittenburg

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  38. Jörn Fox (4)
    Wölzow

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  39. Jörn Fox (3)
    Im Zentrum von Wittenburg

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  40. Jörn Fox (2)
    Amtsberg

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  41. 2016-01-25 . Schliemann, Axel
    Winterlandschaft

    Foto Axel Schliemann, Wölzow

  42. Tina Hölker - Herbstlaub
    Herbstlaub

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  43. Tina Hölker - Auf den Kopf gestellt
    Auf den Kopf gestellt

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  44. Schwanenteich Jörn Fox
    Schwanenteich

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  45. Winterlandschaft - Nadine Oldenburg
    Winterlandschaft

    Foto Nadine Oldenburg, Wittenburg

  46. Mühle
    Mühlenflügel

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaalsee

  47. Evangelische Kirche Körchow - Karin Owszak
    Evangelische Kirche in Körchow

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaasee

  48. Axel Schliemann - alpincenter Wittenburg
    Alpincenter Wittenburg

    Foto Axel Schliemann, Wölzow

  49. Anna Gielow . Pavillion im Schäferbruch
    Pavillion im Schäferbruch

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  50. Anna Gielow - Motelbrücke
    Motelbrücke

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  51. Anna Gielow - Goldener Herbst auf dem Wall
    Goldener Herbst auf dem Wall

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  52. Stadt Wittenburg - Mühlengelände Wittenburg
    Mühlengelände Wittenburg

    Foto Stadt Wittenburg

  53. Axel Schliemann - Wölzow
    Ruhe

    Foto Axel Schliemann, Wölzow

  54. Karin Owszak, Ernte
    Erntezeit

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaalsee

  55. Grabkapelle der Familie Laffert in Lehsen - Karin Owszak
    Garbkapelle der Fam. von Laffert in Lehsen

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaalsee

  56. Am Feldrand - Karin Owszak (2)
    Am Feldrand

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaalsee

  57. Jörn Fox - Wiesen am Amtsberg
    Wiesen am Amtsberg

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  58. Jörn Fox (1)
    Mühlengelände

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  59. Blick auf Wölzow - Axel Schliemann
    Winterlandschaft - Blick auf Wölzow

    Foto Axel Schliemann, Wölzow

  60. Hallenhaus auf dem Mühlengelände
    Hallenhaus auf dem Mühlengelände

    Foto Stadt Wittenburg

  61. Tina Hölker - Mystischer Schäferbruch
    Mystischer Schäferbruch

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

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Jörn Fox
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Tina Hölker
Sven Lange
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