Wittenburg gedenkt Opfer des Nationalsozialismus

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Weiße Rosen für Max und Martha Lazarus

Unter großer öffentlicher Anteilnahme wurden am 08. März 2014 die ersten beiden Stolpersteine durch den Kölner Künstler Gunter Demnig in Wittenburg verlegt. Gunter Demnig setzte mittlerweile in ganz Europa tausendfach Stolpersteine. „Ein Projekt, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhalten soll“, so Demnig.

Pressebeitrag erschienen am 12.04.2014 im Wittenburger Stadt- und Landboten

Stolpersteine für Max und Martha Lazarus am 08. März 2014 gelegt

Die Opfer waren unsere Nachbarn - Stolpersteine für Anna und Philipp Stiel

Stolpersteine
© Stadt Wittenburg

Mit den vergoldeten Steinen für Max und Martha Lazarus in der Großen Straße 54 wurde 2014 ein bleibendes Erinnerungsmal für jüdische Opfer aus unserer Nachbarschaft geschaffen. Auch 2015 wurde auf Initiative des Wittenburger Ehrenpreisträgers Gerd Wendt der Kölner Künstler Gunter Demnig erneut nach Wittenburg eingeladen um zwei weitere Stolpersteine verlegen. Die Veranstaltung fand am 31. März 2015 statt und war dem Ehepaar Anna und Philipp Stiel gewidmet. Anna Stiel, geborene Jacobsen hat 1875 in Wittenburg das Licht der Welt erblickt. Später ist sie nach Hamburg gezogen und hat dort Philipp Stiel geheiratet. Das Ehepaar wurde von Hamburg aus nach Theresienstadt deportiert und ist schließlich ums Leben gekommen.

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